Nach der Nomination, zusammen mit Nicolas Galladé, Christa Meier, Jacqueline Fehr, Sarah Akanji und Andi Dauru

Die Nomination.

Die Mitgliedervresammlung der SP Winterthur hat mich am 7. Mai einstimmig zum Kandidaten für die Stadtratsersatzwahl nominiert.

Gerne stelle ich hier die offizielle Medienmitteilung zur Verfügung:

SP Winterthur nominiert Kaspar Bopp als Kandidaten für die Stadtratswahl

Die Mitgliederversammlung der SP Winterthur hat heute einstimmig die Nomination des ehemaligen Gemeinderates Kaspar Bopp als Kandidaten für die Nachfolge der zurücktretenden Yvonne Beutler im Winterthurer Stadtrat beschlossen. Bereits haben auch Grüne und VPOD die Unterstützung von Kaspar Bopp zugesagt.

«Winterthur hat sich in der Zeit der grün-sozialen Mehrheit stark positiv entwickelt. Dann kam für vier Jahre die Sparallianz an die Macht, und vieles wurde blockiert. Ich will dazu beitragen, die grün-soziale Mehrheit, die vor einem Jahr wieder gewählt wurde, weiter zu stärken», hielt Kaspar Bopp vor den Mitgliedern der SP fest. Diese zeigten sich in der Diskussion überzeugt, mit dem 40jährigen ehemaligen Gemeinderat den idealen Kandidaten für die Verteidigung des Sitzes von Yvonne Beutler gefunden zu haben. «Mit Kaspar Bopp können wir die vor einem Jahr durch den Mehrheitswechsel ausgelöste Dynamik weiter verstärken» hielt Felix Landolt, Präsident der Findungskommission fest. Ziel sei es, bei den nächsten Erneuerungswahlen endlich auch im Gemeinderat eine Mehrheit zu erreichen.

Die Ersatzwahl vom 7. Juli wird darüber entscheiden, ob die Stadt Winterthur wieder in die blockierte Situation zwischen 2014 und 2018 zurückfällt. Die Wahlen vom Frühjahr 2018 haben mit dem rot-grünen Mehrheitswechsel in der Stadtregierung eine für die Stadt positive Dynamik ausgelöst. Das zeigt sich konkret an Projekten wie der Anpassung der Kita-Verordnung, mit der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefördert wird, und der Unterstützung der für die künftige Entwicklung der Stadt und bezahlbaren Wohnraum wichtigen Volksinitiative «Baurecht und Landverkäufe», der 75 % der Bevölkerung zustimmten. Dazu gehören auch das rasche Handeln bei einem neuralgischen Punkt wie der Portier-Kreuzung/Katharina-Sulzer-Platz, konkrete Massnahmen und Projekte zur Förderung von Velo-, Bus- und Fussverkehr, die Verkehrsberuhigung in Wohnquartieren oder die autofreie Stadthausstrasse.

Bopp selbst betonte in seiner Nominationsansprache die Notwendigkeit, den bevorstehenden Entwicklungsschub Winterthurs nicht einfach auszusitzen, sondern der Verwaltung die notwendigen Ressourcen für eine aktive Stadtentwicklung zur Verfügung zu stellen. «Wir müssen die Weichen so stellen, dass sowohl soziale, ökologische und wirtschaftliche Interessen gleichermassen berücksichtig werden». Die Weichenstellung für Winterthur dürfe nicht unter dem Spardiktat als oberste Maxime erfolgen, «sonst enden wir auf einem Abstellgleis – das eingespart wurde.»

Die einstimmige Nomination von Kaspar Bopp wird auch von weiteren Gruppierungen im Grün-sozialen Lager begrüsst. So gaben unmittelbar nach der Nomination Vertreter der Grünen und der Gewerkschaft VPOD ihre Unterstützung bekannt. Gemeinderat Reto Diener, Co-Präsident der Grünen, betonte, dass ökologisches Handeln in der Stadt Winterthur durchaus stärker gewichtet werden könne und dass Freiwilligkeit und Eigenverantwortung nicht zu wirklichen Lösungen führten.